15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung. 16 Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; 17 und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn. 18 Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang hat; 19 denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen 20 und durch ihn alles mit sich zu versöhnen – indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes – durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist. 21 Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken, 22 hat er aber nun versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen, 23 sofern ihr im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das in der ganzen Schöpfung unter dem Himmel gepredigt worden ist, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.
Er ist Gottes, des Unsichtbaren, Ebenbild, Erstgeborener aller Schöpfung.
Die beiden Begriffe beschreiben unterschiedliche Aspekte der Vorrangstellung Christi:
Erstgeborener aller Schöpfung (V. 15):
Erstgeborener aus den Toten (V. 18):
Denn in ihm wurde alles (17*) geschaffen, [was] in den Himmeln und auf Erden [ist], das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Hoheiten oder Herrschaften oder Gewalten (18*), alles (17*) wurde durch ihn und für ihn geschaffen (19*).
17* o. das Weltall 18* vgl. Eph 1:21 / Eph 3:10 / Eph 6:12 / Kol 2:10 / Kol 2:15 19* Engel und Menschen, Räume und Zeiten (Hebr 1:2) wurden durch ihn und für ihn (o. zu ihm hin) geschaffen (vgl. 1Kor 8:6).
Es gibt nichts außerhalb von Gott, das nicht durch oder in ihm erschaffen wurde (Joh 1:3 / Kol 1:16). Dieser Aspekt ist wichtig, weil er zeigt, dass Jesus Christus nicht nur ein besonderer Mensch oder Prophet war, sondern wahrer Gott (Joh 1:1 / Joh 20:28). Die Gnostiker in Kolossä lehrten fälschlicherweise, dass Christus nur ein geschaffenes Wesen sei – doch Paulus stellt klar: Er ist der Schöpfer selbst (Kol 1:16)!
Paulus führt hier unterschiedliche Bezeichnungen für dominante Wesen und Kräfte auf: „Throne, Hoheiten, Herrschaften und Gewalten" (Kol 1:16). Heinz Schumacher schreibt in seinen Anmerkungen dazu: „Engel und Menschen, Räume und Zeiten (Hebr 1:2) wurden durch ihn und für ihn (o. zu ihm hin) geschaffen (vgl. 1Kor 8:6)."
Bei diesen vier Begriffen handelt es sich um folgende griechische Wörter:
Diese Begriffe können sich sowohl auf menschliche als auch auf geistliche und unsichtbare Mächte beziehen. Paulus dachte hier jedoch vermutlich mehr an unsichtbare Mächte, da er im Epheserbrief betont, dass unser Kampf nicht gegen Fleisch und Blut ist, sondern gegen geistliche Mächte (Eph 6:12). Die vier Begriffe beschreiben verschiedene Rangstufen und Funktionen von Engelmächten – sowohl guten als auch gefallenen (Eph 1:21 / Kol 2:15). Paulus macht damit deutlich, dass Christus über all diese Mächte steht, denn sie alle wurden durch ihn und für ihn geschaffen (Kol 1:16 / Kol 2:10).
"Alles wurde durch ihn und für ihn geschaffen". So schließt Paulus diesen Vers ab (Kol 1:16). Man könnte Gott, den Vater, als Initiator und Architekten (architekton) verstehen und den Sohn als Baumeister – die ausführende Person (gr. tekton) (Joh 1:3 / 1Kor 8:6). Die Tatsache, dass der „Baumeister" des gesamten Kosmos, der ganzen sichtbaren und unsichtbaren Schöpfung, Mensch wurde und sich uns zu erkennen gab, ist ein unfassbares Wunder (Joh 1:14 / Phil 2:6-7). Es ist letztlich nur mit der unendlichen Liebe unseres Herrn Jesus Christus erklärbar (Joh 3:16 / 1Jo 4:9-10).
Und er ist vor allem (20*) und alles (17*) hat in ihm seine Existenz und seinen Bestand (21*).
17* oder: das Weltall 20* d. h. vor allem Geschaffenen schon dagewesen (Joh 1:1-3 / Hebr 1:5 / Hebr 1:10) 21* oder: seinen Zusammenhalt und Fortbestand erlangt
Alles Erschaffene hat einen Anfang und auch ein Ende! Nur der Erschaffer selbst ist ohne Anfang und Ende (Hebr 7:3). Das würde aber bedeuten, dass auch wir alle ein Ende haben. Das ist auch so! Aber wir haben durch den Heiligen Geist bereits das Göttliche in uns, und das ist ohne Ende (Röm 8:9-11 / 2Kor 5:5)! Unser Geist stammt aus Gott, und darum hat dieser auch kein Ende (1Mo 2:7 / Pred 12:7)! Zwar ist der menschliche Geist ohne den Geist Gottes nur ein „glimmender Docht" (Jes 42:3), aber er kommt durch den Geist Gottes in eine unsterbliche Existenz (Joh 3:6 / Röm 8:11).
Da die menschliche Seele durch den Odem Gottes (hebr. neschamah) entstanden ist, wurde auch sie für die Ewigkeit angelegt (1Mo 2:7). Sie muss jedoch lernen, sich in allen Teilen dem Geist Gottes unterzuordnen, so wie Jesus sich immer und vollständig dem Vater untergeordnet hat (Joh 5:30 / Joh 6:38 / Phil 2:8).
Alles Sichtbare und Unsichtbare hat seinen Bestand durch Christus (Kol 1:17 / Hebr 1:3). Würde sich der HERR aus allem komplett zurückziehen, würde die Schöpfung sofort aufhören zu existieren. Alles besteht durch unseren Herrn Jesus Christus, so wie auch Paulus in Röm 11:36 schreibt:
“Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit!”
Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde (22*); er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in jeder Beziehung der Erste sei (23*).
22* vgl. Eph 1:22-23 / Eph 4:15 / Eph 5:23 / Kol 2:19 23* o. in allem den Vorrang habe, den ersten Platz einnehme
Dass Jesus Christus nicht nur als „Haupt", sondern als „Haupt seines Leibes" bezeichnet wird, zeigt die tiefe geistliche Verbindung zwischen Christus und seiner Gemeinde (gr. ekklesia = w. Herausgerufene). Dieser Ausdruck offenbart, welch wunderbare Identität wir geschenkt bekommen haben. Es gibt für Geschöpfe keine höhere Identität, als ein Glied am Leibe Christi zu sein.
Als Teil des Christus bedeutet dies: Wann immer Christus nach unserer Entrückung heilsgeschichtlich in Erscheinung tritt, treten auch wir mit ihm in Erscheinung.
Wie das Haupt den Leib steuert und ihm Leben gibt, so leitet und versorgt Christus seine Gemeinde (Eph 4:15-16). Als „Erstgeborener aus den Toten" hat er nicht nur den Tod besiegt, sondern ist auch der Erste einer neuen Schöpfung – und wir folgen ihm in der Auferstehung (1Kor 15:20-23).
Die Bezeichnung „Erstgeborener" oder „Erstling" macht deutlich, dass noch andere folgen werden. Da wir als Gläubige ebenfalls als Erstlinge bezeichnet werden, bedeutet dies, dass auch auf uns noch andere folgen werden.
Es war ja das Wohlgefallen der ganzen Fülle [Gottes], in ihm Wohnung zu nehmen (24*)
24* vgl. Kol 2:9 / Joh 10:30 / Joh 14:9-10
Aufgrund dessen, dass die ganze Fülle Gottes in Christus wohnte, konnte er das vollkommene Versöhnungswerk vollbringen. In ihm war nicht nur ein Teil der göttlichen Natur, sondern die vollständige Gottheit leibhaftig gegenwärtig (Kol 2:9). Dies qualifizierte ihn als einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen (1Tim 2:5).
Gott hatte daran Wohlgefallen, weil dadurch das ganze und vollkommene Wesen Gottes in seinem Sohn sichtbar werden konnte (Joh 1:14 / Joh 14:9). Auch an uns darf das Wesen Gottes sichtbar werden – sofern wir uns vom Geist Gottes führen lassen (Gal 5:16 / Röm 8:14). Doch an jedem einzelnen der Kinder Gottes wird heute nur ein Teil von Gottes Wesen sichtbar, weil jeder nur ein Glied mit besonderen Aufgaben ist (1Kor 12:12-27). Das Haupt steuert alle Glieder, aber die einzelnen Glieder repräsentieren nur einen Teil des Christus.
Gott wohnte in Christus (2Kor 5:19). Dieser Ausdruck empfinde ich viel schöner und harmonischer, als wenn es heißen würde: Gott herrschte in Christus. Das wäre vermutlich nicht unbedingt falsch, aber der Aspekt des Wohnens betont die liebevolle Gemeinschaft und innige Verbindung zwischen Vater und Sohn (Joh 10:38 / Joh 14:10-11). Es zeigt, dass Christus nicht nur ein Werkzeug Gottes war, sondern der Ort, an dem Gott selbst völlig zu Hause war.
Durch den Heiligen Geist wohnt Christus auch in uns (Röm 8:9-11 / Gal 2:20). Dadurch werden wir zu einem Tempel des lebendigen Gottes (1Kor 3:16 / 2Kor 6:16). Diese Wohngemeinschaft mit Christus ist das Fundament unserer Hoffnung auf Herrlichkeit (Kol 1:27) und sie verdeutlicht unsere "familiäre Zusammengehörigkeit" (Eph 2:19 / 1Jo 3:1).
und durch ihn alles (17*) zu versöhnen zu ihm hin – Frieden stiftend durch das Blut seines Kreuzes (25*) – durch ihn sowohl das, was auf Erden, als auch das, was in den Himmeln [ist] (26*).
17* oder: das Weltall 25* Dies ist die göttliche Seite. Aufgabe des Menschen ist es, sich versöhnen zu lassen (2Kor 5:18-20). Damit es geschehen kann, sendet der Herr seine Boten aus. 26* Nur wenige Texte im NT stellen die Größe Christi so umfassend dar wie Kol 1:15-20 (vgl. Eph 1:19-23 / Phil 2:5-11 / Hebr 1:1-14).
Das griech. Wort für "versöhnen" lautet "apokatallassō" (ἀποκαταλλάσσω) und bedeutet wörtlich "vollständig wiederherstellen" oder "in den ursprünglichen Zustand zurückbringen".
Es setzt sich aus drei Wortteilen zusammen, nämlich:
Es geht also um eine vollständige Veränderung, die von oben – das heißt von Gott – bewirkt wird (Jak 1:17). Es betont die vollständige Wiederherstellung der zerbrochenen Beziehung zwischen Gott und Mensch durch das Werk Christi am Kreuz (Röm 5:10 / 2Kor 5:18). Dieses Versöhnungswerk umfasst nicht nur die Menschen, sondern das gesamte Universum – alles wird unter die Herrschaft Christi gestellt und mit Gott versöhnt (Eph 1:10 / Phil 2:10-11).
Gott hat alles für diese Veränderung getan und nun bittet er die Menschen durch uns, sich mit ihm versöhnen zu lassen (2Kor 5:20). So schreibt Paulus in 2Kor 5:18-20:
“Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, wie denn Gott in Christus war, und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat. So sind wir nun Gesandte an Christi statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!”
Welch wunderbare Aussagen, die uns die unendliche Liebe Gottes vor Augen malen (1Jo 4:9-10 / Röm 5:8 / Joh 3:16)!
Man kann sich an dieser Stelle fragen: “Warum bewirkte das Blut seines Kreuzes Frieden?”
Die Antwort liegt in der heiligen Gerechtigkeit Gottes und seiner vollkommenen Liebe. Gottes Gerechtigkeit forderte Sühne für die Sünde, denn "der Lohn der Sünde ist der Tod" (Röm 6:23), und "ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung" (Hebr 9:22). Christus trug stellvertretend unsere Schuld und Strafe am Kreuz (Jes 53:5-6 / 1Petr 2:24), wodurch Gottes Gerechtigkeit erfüllt und zugleich seine Liebe offenbart wurde (Röm 3:25-26).
Durch diese Tat haben wir Frieden mit Gott (Röm 5:1), und durch das Wissen, dass Gott uns von aller Schuld befreit (1Jo 1:9 / Röm 8:1) und mit der Gerechtigkeit des Sohnes beschenkt hat (2Kor 5:21 / Phil 3:9), dürfen wir Frieden im Herzen haben (Joh 14:27 / Kol 3:15).
Die Tat auf Golgatha bildet auch die Grundlage für einen Frieden auf der Erde und im Himmel (Kol 1:20). Einmal kommt der Tag, an dem Himmel und Erde vereint werden – nämlich dann, wenn das himmlische Jerusalem auf die Erde kommt (Offb 21:1-3 / Offb 21:10).
Auch euch, die ihr einst [Gott] entfremdet wart und der Gesinnung (27*) nach [sogar] Feinde – [was sich] in den bösen Werken [zeigte] –,
27* o. Denkart
Mit “einst von Gott entfremdet” meint Paulus den Zustand der Trennung von Gott, in dem sich alle Menschen vor ihrer Errettung befinden (Eph 2:12 / Eph 4:18). Diese Entfremdung manifestierte sich nicht nur in der Gesinnung – also in der inneren Haltung und dem Denken, das gegen Gott gerichtet war (Röm 8:7) – sondern zeigte sich auch konkret in bösen Werken (Eph 2:1-3 / Tit 3:3).
Die Nationen-Christen waren aber auch einst in religiöser Hinsicht von Gott entfremdet, da sie ohne den Bund, ohne Verheißung und ohne den wahren Gott lebten (Eph 2:12). Doch nun hat Christus diese Trennung überwunden und beide – Juden und Heiden – zu einem neuen Menschen gemacht (Eph 2:14-16).
hat er nun aber versöhnt in seinem Fleischesleibe durch den Tod, um euch heilig und tadellos (28*) und unanklagbar vor seinem Angesicht darzustellen (29*),
28* o. makellos, ohne Fehl (Eph 1:4) 29* o. bereitzustellen, zur Verfügung zu stellen (2Kor 4:14 / Eph 5:27)
Was heisst “versöhnt in seinem Fleischesleibe durch den Tod”? Warum konnte diese allbezügliche Veränderung nur durch den Tod des fleischlichen Leibes Jesu bewerkstelligt werden? Die Antwort liegt in der Notwendigkeit einer realen, stellvertretenden Opfertat. Christus musste einen echten menschlichen Leib annehmen (Hebr 2:14 / Hebr 10:5), um als unser Stellvertreter die Strafe für die Sünde im Fleisch tragen zu können (1Petr 2:24 / Röm 8:3). Nur durch seinen Tod im Fleisch konnte er die Schuld der Menschheit tragen und die Forderungen des Gesetzes erfüllen (Gal 3:13 / Hebr 9:12).
In Vers 22 beschreibt Gott welches Ziel er mit uns verfolgt: Er möchte uns heilig, tadellos und unanklagbar vor seinem Angesicht darstellen. Das bedeutet, dass Gott uns durch das Werk Christi in einen Zustand versetzt, in dem wir ohne Schuld und Anklage vor ihm stehen können (Eph 5:27 / Jud 1:24). Diese vollkommene Stellung haben wir durch Christus bereits jetzt (Röm 8:33-34), und sie wird sich bei seiner Wiederkunft vollständig offenbaren (1Jo 3:2).
Heute können wir das nur glauben – denn sehen tun wir etwas anderes: unsere Fehlerhaftigkeit und unsere Unmöglichkeit, vollkommen zu werden. Ja, wir schaffen das nicht – aber unser HERR bringt etwas fertig, was wir heute kaum glauben können, vor allem wenn man sieht, aus was für „schwierigen Leuten" sich die Christenheit zusammensetzt.
wenn ihr nur weiter im Glauben fest gegründet und beständig bleibt und euch nicht ablenken (30*) lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das in der ganzen Schöpfung unter dem Himmel gepredigt worden ist (31*), dessen Diener (32*) ich, Paulus, geworden bin.
30* o. von der Stelle bewegen, abbringen (Hebr 3:12 / Hebr 10:23) 31* d.h. allen Menschen ohne Unterschied der Abstammung (Juden wie Heiden) (Mk 16:15 / Röm 1:16) 32* o. Diener (griech. diakonos) (Eph 3:7 / Kol 1:25)
Wir sollen fest darauf vertrauen, dass Gott alles für uns getan hat und auch alles tun wird, damit wir unser Ziel erreichen (Phil 1:6). Wenn wir ihm das nicht mehr zutrauen, werden wir unbeständig – wie Zweifler, die vom Wind hin und her getrieben werden (Jak 1:6). Dann haben wir uns von eigenen Gefühlen oder anderen Einflüssen ablenken lassen. Die Hoffnung des Evangeliums ist keine unbestimmte und unsichere Hoffnung, sondern eine feste Erwartung, die auf der treuen Zusage Gottes beruht (Hebr 6:19 / Röm 5:5).
Obwohl die Christen im Römischen Reich eine unterdrückte Minderheit waren, bewirkte Gott in ihnen – und besonders in Paulus – das Wunder, dass das Evangelium in der ganzen Schöpfung gepredigt worden ist (Kol 1:6 / Röm 10:18). Bis heute wird es in allen Nationen verkündigt (Mt 24:14), und auch das ist ein Wunder, wenn man bedenkt, dass es weltweit über 300 Millionen verfolgte Christen gibt.