Apostelgeschichte 6:8 - 8:3
Wenn ich an Stephanus denke, stelle ich mir einen Mann vor, in dem ein ganz besonderes Feuer brannte – erfüllt mit der Liebe Gottes und seinem wunderbaren Wort (Apg 6:8 / Apg 7:55)! Diese Liebe trieb ihn an und bewegte ihn, ohne Rücksicht auf menschliche oder religiöse Traditionen (Apg 6:13-14). Sein Leben war kurz, aber reich an dienender Liebe und klarer Verkündigung (Apg 6:8-10). Diese Hingabe führte ihn in Gefahr und machte ihn zum ersten christlichen Märtyrer (Apg 7:58-60).
Sein Martyrium legte auch ein Fundament für einen besonderen Mann, der bei seinem Tod anwesend war. Saulus von Tarsus, der eifrige Christenverfolger (Apg 8:1-3), hörte wahrscheinlich die letzten Worte von Stephanus, als dieser betete:
"Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!" (Apg 7:60)
Obwohl dieser Satz nicht direkt zur Bekehrung des Paulus führte, bin ich überzeugt, dass er nicht wirkungslos blieb (Apg 9:1-6).
Der kurze, intensive Dienst des Stephanus wird in Apostelgeschichte 6,8 bis 8,3 beschrieben. Man könnte diesen Textabschnitt wie folgt gliedern: